Die Vorweihnachtszeit startet bei uns bereits im April. Denn dann entwickelt der neueste Mitarbeiter Ideen für unseren nächsten Adventskalender. Das Briefing ist sehr konkret: mindestens eine Kerze, eine Skala für 24 Tage, mit wenigen Handgriffen aufzubauen, ein Bestandteil muss ein „Readymade“ sein, das es überall zu kaufen gibt, verpackt max. 5cm hoch und er darf nicht mehr als € 15,- kosten. Über Monate werden Konzepte ausgearbeitet und verworfen, Tests durchgeführt und viele, viele Kerzen angezündet. Im Juli ist dann Prototypenfreigabe und bis Anfang November muss die Produktion der rd. 230 Kalender – bei der alle Teammitglieder helfen – abgeschlossen sein. Projektverzögerungen sind nicht zulässig. In ausnahmslos jedem Jahr wurden in der Entwicklung und Umsetzung tiefe Täler durchschritten. Täler, die dem einzelnen in der Zukunft helfen werden, die Hindernisse, die auch unsere Kunden in jeder Produktentwicklung haben, besser zu verstehen.
20 Kalender in 20 Jahren bedeuten auch, dass nicht wenige Kundenkinder mit ihnen aufgewachsen sind. Deshalb wird jedes Jahr dieselbe Frage an uns herangetragen: „Gibt es in diesem Jahr wieder einen neuen?“. Eine Frage, die uns motiviert in jedem April in die Vorweihnachtszeit zu starten und wir hoffen, dass uns noch lange etwas Neues einfällt …