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Medizin Trends – Neuheiten der Medizintechnik




Alle Bereiche der Medizin erfahren durch die Digitalisierung und den schnellen Wandel technischer Neuerungen einen enormen Umschwung. Wo vor wenigen Jahren noch die Arzt-Patienten-Bindung an erster Stelle stand, sind es heute künstliche Intelligenz, Apps und Roboter, die einen wesentlichen Teil zur Gesunderhaltung der Bevölkerung beitragen. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat Medizinkonzernen, Ärzten, Krankenhäusern und auch Patienten und Pflegebedürftigen gezeigt, was in Zukunft auf uns zukommen wird und welche Lücken das Gesundheitswesen in Sachen technischer und digitaler Unabhängigkeit noch schließen muss. Es haben sich Trends in der Medizin und vor allem im Medizintechnik Design herauskristallisiert, die auch in Zukunft einen großen Teil unseres Alltags bestimmen werden. 4 dieser Medizin-Trends möchten wir Ihnen nun vorstellen.

Dr. Smartphone: Telemedizin, eHealth & Apps

Zu den großen Trends in der Medizin gehört seit einigen Jahren die Telemedizin. Besonders seit den Kontaktbeschränkungen durch die Pandemie sind eHealth-Apps für Arztgespräche und Krankheitsdiagnosen immer relevanter geworden. Fotos, Chats und Videotelefonate mit Fachärzten oder dem eigenen Hausarzt ersetzten in dieser Zeit die persönlichen Untersuchungen und sogar Behandlungen vor Ort und bergen, wenn es um Personal- und Zeitersparnisse geht, auch große Chancen für die Zukunft.

Andere Apps machen es wiederum möglich, die eigenen Vitalparameter wie Blutdruck, Puls und auch die Kalorienzufuhr ständig zu überwachen, zu vergleichen und zu analysieren. Die Selbstoptimierung per Smartphone wird als Medizin-Trend bereits in vielen Bereichen großgeschrieben. So zählen nicht nur vorinstallierte Schrittzähler, Tracker & Co., sondern auch Smart-Watches, zu den medizinischen Helden des Alltags. Fieberthermometer & Smartphone-Stethoskope sollen schon bald dazukommen, um die Telemedizin noch intuitiver zu gestalten und hierdurch Ergonomie und Usability sowie die User Experience (UX) in der Medizintechnik merklich zu verbessern.

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Intelligente Implantate & Sensoren: KI in der Pflege

Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser sehen sich vor immer größeren, nahezu unlösbaren Herausforderungen. An allen Ecken und Enden fehlt es an Personal, Zeit, Geld und moderner Technik bzw. deren Bewilligungen, um die Patientenpflege zu unterstützen – statt Lob ernten Pfleger Kritik, da Patienten nicht selten unbeachtet bleiben, sich einnässen oder andere Probleme haben, die zu spät bemerkt werden. Intelligente Implantate und Sensoren am und im Patienten sollen Abhilfe schaffen und Pflegern durch genaue Messungen anzeigen, wie es den Patienten geht, ob sie zur Toilette geführt werden müssen etc.

Einen Schritt weiter geht die künstliche Intelligenz (KI) und Robotik, die die Bedürfnisse und Körperwerte der Patienten nicht nur misst und weiterleitet, sondern auch die Aufgaben von Ärzten und Pflegern auf Grundlage dieser Messungen übernimmt. Während Roboterarme Patienten im Bett umlagern können, sorgen andere KI-Assistenten für die effiziente Routenplanung innerhalb der Einrichtungen; die Unterstützung und Symbiose zwischen Mensch und Technik werden in den Medizin-Trends der Zukunft nicht wegzudenken sein.

Nanotechnologie: Trend in allen medizinischen Bereichen

Je kleiner, desto genauer, präziser und besser. Die Nanotechnologie gehört schon lange nicht mehr zu den Neuheiten der Medizin und trotzdem ist sie für die Gegenwart und Zukunft relevanter denn je; in Zeiten, in denen chirurgische Eingriffe nicht mehr durch die menschliche Hand, sondern durch minimal-invasive Mikro-Robotik durchgeführt werden, ist die Forschung auf Mikro-, nein auf Nano-Ebene ein bedeutender Teil der Medizin-Trends.

So spielen Nanopartikel nicht nur in der Therapie, sondern auch in der Krankheitsdiagnostik eine große Rolle. Durch sie können kleinste Veränderungen in den Genen und Zellen erkannt werden, was z. B. eine enorm wichtige Voraussetzung für die frühe Diagnose und Bekämpfung von Krebszellen ist. Nanosensoren und Nanotransporter könnten als Medizin-Neuheiten einige gefährliche Analyse- und Behandlungsverfahren durch schonendere und vor allem effizientere Vorgehensweisen ersetzen.

3D-Druck auf Mikroebene: Organe drucken bald möglich?

Noch keine Realität, aber möglicherweise kurz davor: Der 3D-Druck ist in sämtlichen Industriezweigen angekommen und auch die Medizin nutzt Herstellungsverfahren dieser Art zusehends für Prothesen, Instrumente & Co. Schon jetzt laufen Forschungen, die 3D-Druck mit biologischem Material ermöglichen und somit dafür sorgen sollen, dass Organe, Gewebe und Transplantate schon bald ganz einfach ausgedruckt werden können. Medizin-Neuheiten dieser Art würden den absoluten Durchbruch bedeuten!

Bei weiteren Fragen zum Thema „Medizin Neuheiten“ dürfen Sie gerne jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.


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